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Berlin (SP) Auf rund 3,6 Milliarden Kubikmeter schätzt das bundeseigene von-Thünen-Institut die Holzvorräte in Deutschland – ein europäischer Spitzenwert. Aufgeschichtet auf einer Fläche von drei mal drei Metern würde diese Holzmenge bis zum Mond reichen. Wälder sind natürlich Ort der Erholung und Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Das Holz wird aber auch industriell genutzt – für Bauwerkstoffe und Möbel, für Verpackungen und die Papierherstellung. Und auch die energetische Nutzung gewinnt an Bedeutung. Sechs Prozent des deutschen Wärmeverbrauchs und zwei Prozent des Stromverbrauchs wurden im vergangenen Jahr aus Restholz gedeckt – Tendenz steigend.
Auch für einen weiteren Ausbau der Holzenergie steht ausreichend heimisches Holz zur Verfügung. Das belegt das aktuelle Hintergrundpapier „Renews Spezial Holzenergie“ der Agentur für Erneuerbare Energien. Es analysiert den heutigen Holzverbrauch und zeigt bisher ungenutzte Potenziale auf. Die liegen dem Papier zufolge u.a. in der Nutzung von Waldrestholz, Alt- und Industrieholz und Landschaftspflegematerial. Auch der gezielte Anbau von schnellwachsenden Hölzern als sogenannte Kurzumtriebsplantage kann die steigende Nachfrage decken und die Agrarlandschaft ökologisch aufwerten. Klima- und Naturschutzaspekte beleuchtet das neue „Renews Spezial“ ebenfalls.
Link zum Hintergrundpapier: www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/523/holzenergie.html
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