Geld vom Staat für umweltfreundliche Dämmung

Dämmen mit Mineralwolle

Dämmung eines Dachgeschosses mit Mineralwolle.



Viele Gründe für den Einsatz von Mineralwolle

Berlin (SP) Nicht nur im Neubau, auch für bestehende Gebäude gelten seit dem 1. Oktober 2009 neue Anforderungen an die Gesamt-Energieeffizienz und Wärmedämmung. Zur Verstärkung der Gebäudehülle greifen Hausbesitzer am häufigsten zu Mineralwolle, so FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V.. Der universelle Dämmstoff sei nicht nur in der Herstellung umweltfreundlich, sondern auch absolut energieeffizient. Und: "Wer jetzt saniert, profitiert darüber hinaus von den neuen Förderstandards der staatlichen KfW-Bank."


"Eine Dämmung ist die Modernisierungsmaßnahme mit dem größten Energieeinsparpotenzial. Wer eine bessere Energieeffizienz für sein Haus erzielen möchte, sollte deshalb unbedingt mit umfassenden Dämm-Maßnahmen anfangen“, weiß Matthias Dörr, Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel. Er empfiehlt eine Dämmung aus Mineralwolle: Sie ist extrem langlebig und schont die Umwelt, weil Energie gespart und Emissionen gesenkt werden. "Eine 25 Zentimeter dicke Schicht Mineralwolle, die bei uns produziert und 50 Jahre lang genutzt wird, spart während ihrer gesamten Lebensdauer 126 mal so viel Primärenergie und 162 mal mehr CO2 ein, als für Herstellung, Transport und Entsorgung notwendig sind. Und nicht zu vergessen: Mineralwolle ist recycelbar und kann zu neuer Mineralwolle verarbeitet werden“, führt Dörr aus.


Gesundheitlich unbedenklich für alle Anwendungen

Mineralwolle ist nach Angaben des Fachverbandes der am meisten verwendete Dämmstoff, weil sie optimalen Wärme-, Schall- und Brandschutz vom Keller bis zum Dach bietet. Sie kann sowohl im Neubau als auch bei der Altbausanierung eingesetzt werden und ist über Jahrzehnte hinweg alterungsbeständig. Mineralwolle eignet sich besonders für den Einsatz im Hoch- und Innenausbau wie zur Dämmung von Schräg- und Flachdächern, Trennwänden sowie zur Innenraum- und Bodendämmung. Als Dämmung zwischen den Sparren im Steildach, zur Wärmedämmung der obersten Geschoss- oder Kellerdecke, an der Außenwand als Wärmedämmung unter Putz (dem so genannten Wärmedämmverbundsystem, WDVS) oder hinter einer Fassaden-Verkleidung, zur Dämmung der Heizungs- und Warmwasserrohre – für alle Anwendungen gibt es spezielle Mineralwolle-Produkte, die nach ihrem Einbau helfen, den Heizenergieverbrauch dauerhaft deutlich zu senken.

Dabei sei Mineralwolle gesundheitlich absolut unbedenklich, so FMI. Seit 1999 wird das RAL-Gütezeichen "Erzeugnisse aus Mineralwolle“ vergeben. Die mit dem RAL-Gütezeichen gekennzeichneten Dämmstoffe bieten dem privaten Verbraucher die Sicherheit, geprüfte und gesundheitlich unbedenkliche Produkte zu erwerben.

Neue gesetzliche Vorgaben berücksichtigen

Wer saniert oder baut, muss die seit dem 1. Oktober 2009 gültige neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) berücksichtigen. Die Anforderungen an die Energieeffizienz sanierter oder neuer Gebäude steigen um 30 Prozent, die Vorgaben für die Wärmedämmung der Außenwände wurden um 15 Prozent erhöht. Die KfW hat ihre Förderstandards der EnEV 2009 entsprechend angepasst. Die Förderung von Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel eine verbesserte Wärmedämmung bleibt erhalten. Insgesamt werden künftig sechs KfW-Effizienzhausstandards (55, 70, 85, 100, 115, 130) gefördert. Die Zahlen geben an, wie hoch der Jahres-Primärenergiebedarf in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der EnEV 2009 sein darf.

Weitere Informationen zum Dämmen mit Mineralwolle, der neuen Energiesparverordnung und den Förderprogrammen der KfW finden Bauherren und Hausbesitzer beim FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V.im Internet unter www.der-daemmstoff.de.




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